Entstehungsgeschichte der Arche Nebra

In Kürze

  • 1999 Entdeckung der Himmelsscheibe von Nebra durch Raubgräber
  • 2002 Sicherstellung der Himmelsscheibe in Basel
  • 2003 Gründung einer Koordinierungsgruppe auf Landesebene und einer regionalen Arbeitsgruppe zur touristischen Erschließung des Fundortes
  • 2004 Machbarkeitsstudie
  • 2004/2005 Architektenwettbewerb und »LandArt«-Wettbewerb
  • 2004/2005 »Der geschmiedete Himmel – Die weite Welt im Herzen Europas vor 3600 Jahren« – Landesausstellung im Landesmuseum für Vorgeschichte Halle
  • 2005 Potenzialanalyse und Marketingkonzept »Himmelswege«
  • 10. Oktober 2005 Spatenstich zum Bau der Arche Nebra in Wangen
  • 20. Juni 2007 Eröffnung der Arche Nebra

Bildergalerie Arche Nebra im Bau

 

Zahlen und Fakten

Maße

  • Gebäudehöhe: 13–19 m
  • Breite: 12–15 m
  • Länge: 60 m
  • Gesamtfläche: 1800 m²
  • Präsentation: ca. 450 m² (300 m² Dauer-, 150 m² Sonderpräsentation)
  • Planetarium: 80 m² (42 Sitzplätze)

Verbaut wurden

  • 2000 m³ Beton
  • 10.000 m² Wand- und Deckenschalung
  • 500 t Bewehrungsstahl
  • 1500 m² Fertigteildecken
  • 50 t Stahl für die Verbundkonstruktion
  • Baukörper ruht auf nur drei Stahlträgern, jede Säule trägt 800 t Gewicht
  • Schwebeeffekt der »Himmelsbarke« durch fast vollständige Verglasung des Erdgeschosses, jede Glasscheibe wiegt 500 kg

Kosten

  • Bau: knapp 3,5 Mio. €
  • Präsentation: 1 Mio. €
  • Turm: 850.000 €

Der Bau wurde gefördert durch Mittel der EU, des Bundes und des Landes. Der Betrieb des Besucherzentrums muss überwiegend aus eigenen Einnahmen finanziert werden.