Sonderveranstaltung:

Laienschauspielverein 1998 Nebra e.V. präsentiert:

»Im Volkshaus brennt noch Licht« – eine musikalische Reise durch vier Jahrzehnte Volkshaus Nebra, durch Nebra und die Welt!

Kosten

5,00 € pro Person, Karten an der Abendkasse

Die Aufführung findet »open air« auf der Wiese vor der Arche Nebra statt und dauert etwa eine Stunde. Warme Kleidung wird empfohlen. Bei schlechtem Wetter wird die Aufführung ins Foyer der Arche Nebra verlegt.

Information

T: 034461-25520
info(at)himmelsscheibe-erleben.de


Bei schönem Wetter könnte es die letzte Open-Air-Sommerparty des Jahres werden, wenn es am Sonnabend, 4. Oktober 2014, vor der Arche Nebra heißt: »Im Volkshaus brennt noch Licht«. Der Laienschauspielverein 1998 Nebra e.V. spielt seine »Musikalische Revue durch vier Jahrzehnte Volkshaus, Nebra und die Welt« und lädt zum Mitsingen und -tanzen ein. Schon zum zweiten Mal ist die Arche Nebra Spielort für den aktiven Nebraer Verein, der seit 15 Jahre eine feste Größe im Nebraer Vereinsleben ist.

Der alteingesessene Nebraer Dietmar Luther, Autor und Regisseur des Laienschauspielvereins 1998 Nebra e.V., erinnert sich noch gut an das Volkshaus in Nebra. Er schrieb die Revue »Im Volkshaus brennt noch Licht« mit Bilderschau, Musik- und Tanzeinlagen als kleine Hommage an die kultige Veranstaltungsstätte bereits im letzten Jahr. Die Premiere in Nebra im Schlossgarten war ein voller Erfolg. Nun wird das Stück noch einmal aufgeführt – vor der Arche Nebra in Wangen. Für die Revue wurden zahlreiche alte, zum Teil auch wenig bekannte Fotos von den Veranstaltungen im Volkshaus zusammengetragen. Den Sound der Volkshauszeit – von Rock’n’Roll bis Abba – präsentieren die Laienschauspieler in entsprechender Kostümierung. »Zuschauer dürfen sich übrigens gern beteiligen«, sagt Vereinsmitglied Dietmar Luther, »wer als Zuschauer noch Petticoat, Schlaghosen oder Plateauschuhe im Schrank hat, ist gern gesehen.«

Bei den Nebraer Einwohnern, die sich noch daran erinnern können, ist das Volkshaus legendär. Und nicht nur Nebraer, auch die Bewohner der umliegenden Orte – auch die Wangener – feierten gern in der Gaststätte im Stadtzentrum. Im angeschlossenen großen Saal fanden zahlreiche Kultur- und Tanzveranstaltungen statt, an die man heute noch gern zurückdenkt. So ist das Volkshaus wohl auch zu seiner Hauptrolle in der musikalischen Revue des Laienschauspielvereins gekommen.

Es ist spannend, manchmal dramatisch, immer aber auch lustig, wenn die rund 20 Aktiven des Laienschauspielvereins sich auf die Bühne begeben. Dietmar Luther schreibt seinen Leuten die Rollen auf den Leib und erdenkt seit Jahren jedes Jahr ein neues Theaterstück für die Nebraer Theatertruppe. Meist bleibt es bei der Uraufführung in Nebra. Aber bereits 2011 mussten die Requisiten noch ein zweites Mal hervorgeholt werden, als passend zur Sonderschau »Ötzi – Tod im Eis« in der Arche Nebra das Stück »Tod in den Bergen« vor dem Besucherzentrum aufgeführt wurde. Die Arche Nebra ist also bereits zum zweiten Mal Spielort für die Laienschauspieler, deren Regisseur Dietmar Luther zugleich auch als Gästeführer im Himmelsscheiben-Besucherzentrum tätig ist.