Planetariumsshow:

Sommersonnenwende auf dem Mittelberg

Am längsten Tag des Jahres gibt es kindgerechte Antworten und Erklärungen zu den spannendsten astronomischen Fragen: Wie groß ist das Weltall? Was sind schwarze Löcher? Gibt es Gold im Weltraum? Die ASTROlinos aus Halle freuen sich auf alle schlauen Fragen von Kindern und Erwachsenen!

Programm:

Ab 16 Uhr Sonnenbeobachtung und astronomische Experimente

18 Uhr SternFrageZeit für ALLE mit den ASTROlinos im Planetarium

19 Uhr Live-Planetariumsshow: Der nächtliche Sommerhimmel über dem Mittelberg

19.45 Uhr Geführte Wanderung zum Mittelberg, Imbiss und Beobachtung des Sonnenuntergangs

Kosten

17,50 €, ermäßigt 12,00 €, inklusive Imbiss
Anmeldung erforderlich

Achtung: Der Themenabend ist ausgebucht! Eventuelle Restkarten auf Anfrage!

Information und Anmeldung

T: 034461-25520
info(at)himmelsscheibe-erleben.de


Während noch die letzten Läufer des diesjährigen Himmelswegelaufs ins Ziel vor der Arche Nebra einlaufen, beginnen zeitgleich am 21. Juni vor dem Besucherzentrum die Vorbereitungen zum alljährlichen Abendprogramm zur Sommersonnenwende. In diesem Jahr sind es die ASTROlinos aus Halle, die vor der Arche Nebra ihre Experimentierstationen und Teleskope aufbauen, durch die man ab 16 Uhr die Sonne beobachten kann. Ab 18 Uhr heißt es dann im Planetarium der Arche Nebra »SternFrageZeit für ALLE«. Dort geben die ASTROlinos verständliche und kindgerechte Antworten und Erklärungen auf spannende astronomische Fragen. Wer also schon immer einmal wissen wollte, wie groß das Weltall ist, was schwarze Löcher sind oder ob es Gold im Weltraum gibt, ist an diesem Abend richtig in der Arche Nebra. Die ASTROlinos sind Kinder, die sich besonders für Sterne, Planeten, Galaxien und die Raumfahrt interessieren. Es ist der Nachwuchs der GAB, die die Treffen der ASTROlinos dreimal im Monat wissenschaftlich begleitet. Dort lernen die Kinder spielerisch den Weltraum kennen und betrachten die Erde von einem ungewohnten Blickwinkel aus. Sie lernen, sich am Sternenhimmel zu orientieren und wie man ein Teleskop bedient. Und vor allem geben sie ihr Wissen bei verschiedenen Aktionen auch gern an andere Kinder weiter. Die »SternFrageZeit für ALLE« ist eine dieser regelmäßigen Aktionen, die sich nicht nur an Kinder, sondern natürlich auch an interessierte Erwachsene richtet.

Nach der Frage- und Antwortstunde zeigt um 19 Uhr die GAB in einer Live-Schau im Planetarium »Den Sommerhimmel über dem Mittelberg«. Unter dem Motto »Der Schwan auf der Milchstraße« erklären die Astronomen unter anderem das sogenannte Sommerdreieck. Man kann es gedanklich nachzeichnen, indem man die Hauptsterne der Sternbilder Leier, Adler und Schwan mit einer Linie verbindet.

Um 19.45 geht es dann zu Fuß zum Mittelberg und zum Fundort der Himmelsscheibe. Dort erwartet die Teilnehmer bis zum Sonnenuntergang ein kleiner Imbiss. Zur Sommersonnenwende wird es nicht richtig dunkel, da die Sonne nicht 18° unter dem Horizont erreicht. Der längste Tag des Jahres und die Sommersonnenwende spielen bekanntlich eine besondere Rolle bei der astronomischen Deutung der Himmelsscheibe von Nebra. Vom astronomischen Aussichtsturm auf dem Mittelberg kann man mit etwas Glück und bei klarem Wetter gegen 21.30 Uhr beobachten, wie die Sonne hinter dem Harzmassiv mit dem Brocken untergeht. Der Brocken war vermutlich auch für die Nutzer der Himmelsscheibe von Nebra vor 3600 Jahren ein markanter Orientierungspunkt. Die seitlich an der Himmelsscheibe angebrachten sogenannten Horizontbögen beschreiben die Sonnenauf- und -untergangspunkte im Verlauf eines Jahres. Der Termin der Sommersonnenwende wird also durch den Endpunkt eines Horizontbogens markiert. Diese astronomischen Zusammenhänge erklärt ein Gästeführer der Arche Nebra, der die Gäste auf ihrem Weg vom Besucherzentrum zum Mittelberg begleitet. Aber auch wer den Aussichtsturm nicht besteigt, kann den Sonnenuntergang eindrucksvoll erleben. Stellt man sich auf die im Boden markierte Sichtachse zum Brocken, kann man beobachten, wie sich die Sonne exakt in dem Spalt, der durch den Turm verläuft, nach unten zu bewegen scheint. Auch die GAB ist auf dem Mittelberg mit von der Partie und bietet noch einmal Teleskopbeobachtungen an. So lassen sich am Abendhimmel des 21. Juni gegen 22.30 Uhr zwei oder drei Planeten beobachten. Ob der Jupiter in westlicher Richtung zu sehen ist, hängt von der Horizontlage ab. Auf jeden Fall können aber der rötlich schimmernde Mars im Südwesten und der Saturn im Süden beobachtet werden. Außerdem können die Teilnehmer versuchen, das sogenannte Sommerdreieck live am Nachthimmel zu entdecken.