Themenabend:

Holzkreise-Steinkreise ONLINE!

Mit Vorträgen über die Kreisgrabenanlage von Goseck und Stonehenge.
Stonehenge - Foto: Regina Wolfs auf Pixabay Stonehenge - Foto: Regina Wolfs auf Pixabay

Die jungsteinzeitlichen Kreisgrabenanlagen Mitteleuropas gehören zu den faszinierendsten Rätseln der archäologischen Forschung. Auch für Astronomen sind die Anlagen interessant, weisen doch viele von ihnen auch astronomische Bezüge auf. Die meisten Kreisgrabenanlagen wurden aus Holzstämmen errichtet. Die hölzernen Monumente blieben jedoch nicht erhalten. Dagegen ist Stonehenge bis heute eine Pilgerstätte – nicht nur für Archäologen.

Vortrag 1

Eine runde Sache – Die mittelneolithische Kreisgrabenanlage von Goseck

Die Grabungsergebnisse aus Goseck – eine der wenigen vollständig ausgegrabenen Kreisgrabenanlagen des 5. Jahrtausends v. Chr. – liefern spannende Erkenntnisse zur Deutung und zum Verständnis dieser vorgeschichtlichen Monumente. Im Vortrag werden die Untersuchungen zu Funden und Befunden zusammenfassend vorgestellt und mit der besonderen Architektur der Anlage in Beziehung gesetzt.

Referentin: Dr. Norma Henkel (Halle)

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Vortragsreihe 2

Mehr als nur ein Steinkreis – Das Stonehenge Hidden Landscapes Project

In den letzten Jahren wurde der größte Teil der archäologischen Landschaft um den bekannten Steinkreis von Stonehenge systematisch mit "zerstörungsfreien" Methoden der geophysikalischen Prospektion (z.B. Laserscanning oder Bodenradar) untersucht. Die vierteilige Vortragsreihe gibt aktuellste Einblicke in ein spannendes Forschungsfeld um eines der bekanntesten prähistorischen Monumente weltweit.

Referent: Dr. Georg Zotti, Mario Wallner, Klaus Löcker (Ludwig Boltzmann Institut für Archäologische Prospektion und Virtuelle Archäologie, Wien)

Zu den Stonehenge-Vorträgen 1-4 geht´s hier